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Über die Westumfahrung des Brentamassivs gibt’s eigentlich wenig orientierungs-technisches zu berichten: Die gesamte Strecke verläuft auf der beschilderten „Dolomiti Brenta Bike“-Route (www.dolomitibrentabike.it) gegen den Uhrzeigersinn.

Das ist vom Beginn bei der Brücke Ponte di Mostizzolo (600 m) durchs Val di Sole bis nach Carciato (770 m) ein geteerter Radweg im Tal (15 km), der gemächlich an Höhe gewinnt, in Sichtweite des Flusses Noce. Mehr oder weniger parallel dazu verläuft auch eine von Trento herkommende Schmalspurbahn. Carciato und Dimaro markieren den Eingang und Zugang ins Val Meledrio, der Auffahrt nach Madonna di Campiglio zum Pass Campo Carlo Magno. Auf breiten Schotterwegen geht es abwechselnd zu beiden Seiten des wild sprudelnden Gebirgsbaches nun deutlich steiler bergauf. Nach 4 km hat man einen ersten Geländeaufschwung überwunden und fährt anschließend auf weniger steilen Forststraßen zur Malga Pra del Mazza (1517 m). Über die Malga Mondifrà und die Malga Campo Carlo Magno erreicht man die Passhöhe (1660 m). Hinter der Talstation der Kabinengondel Grosté geht es auf einem Ziehweg anschließend hinunter in den winters recht mondönen Touristenort Madonna di Campiglio. Im Sommer hingegen scheint der Ort halb verwaist.

Die „Dolomiti Brenta Bike“-Route teilt sich in der südwärtigen Abfahrt ins Val Rendena in eine „Country“- und eine „Expert“-Variante. Während die „Country“-Trasse immer in Talnähe bleibt, zieht die „Expert“-Strecke wieder hinauf ins Gebirge. Ihr folgen wir zum Rifugio Vallesinella, wohin uns eine leicht ansteigende Teerstraße bringt. Parallel dazu verläuft linksseitig auch der Wanderweg Sentiero Paioli (376), der einige schöne Trailabschnitte auch bergauf zu bieten hat. Vom Parkplatz im Vallesinella, dem Eingangstor für Bergwanderer und Kletterer in den Naturpark der Brenta, wenden wir uns nun wieder ostwärts und gelangen in flotter Abfahrt zu den beeindruckenden Wasserfällen Cascata di Mezzo und dem gleichnamigen Rifugio. Hier queren wir den Bach auf einer schmalen Holzbrücke und fahren und schieben auf meist von der Gischt des Wasserfalls glitschigen Wegspur talauswärts. Über die Almfläche der Malga Brenta bassa gelangt man zur Wegekreuzung, wo links der 5 km lange Anstieg hinauf zum funkelnden Bergsee Lago di Valagola führt. Bis zum Ende des Sees auf knapp 1600 m kann man noch fahren, dann zwingt ein Steig zum Bärenpass (Passo Bregn da l’Ors, 1850 m) für eine gute halbe Stunde aus dem Sattel. Dafür ist dieser Abschnitt landschaftlich ein Highlight: näher kann man den Brentadolomitengipfeln mit dem Mountainbike nicht kommen. Vom Bärenpass über den Passo del Gotro geht es trailig auf einer Höhe dahin, ehe die ins Blickfeld rückende Malga Movlina die lange Abfahrtsphase einläutet. Einen kurzen Besuch sollte man der Malga abstatten. Wenn der Senner da ist, lässt er einen auch gerne vom selbst produzierten Käse probieren. Offiziell bewirtschaftet ist die Hütte aber nicht. In der Abfahrt von der Malga wird der Weg nun zunehmend breiter und zur Schotterstraße. Einen technisch schweren Trail gibt’s linksseitig ins Val di Nambi, ansonsten hält man sich auf der offiziellen Spur, die über zahlreiche Kehren hinunter führt. Zuvor hat sich die „DBB“-Strecke erneut geteilt, wobei wir hier der linken Variante durchs Val Algone folgen (die rechte Option über den Passo Daone macht die Etappe deutlich länger und anstrengender).

Nach der Malga Nambi kann man die Talstraße noch zweimal verlassen und die Route über spaßige Trails aufpeppen (Im GPS-Track sind diese Varianten bereits enthalten). Wer Hunger verspürt, sollte die Route kurz verlassen und dem Albergo Brenta einen Besuch abstatten, wo vorzüglich aufgetischt wird. Unser Waldweg führt über die Malga Stabli weiter talauswärts, mündet schließlich in die Teerstraße und auf dieser in flotter Fahrt hinunter zur Höhenstraße, der wir links nun leicht ansteigend Richtung Stenico folgen. Hier sind wir nun wieder auf der „Dolomiti Brenta Bike“-Route und folgen ihr bis Premione. Dort nehmen wir ein kleines Zubringersträßchen Richtung Villa Banale, ehe wir an einem Wegkreuz rechts in den Waldweg Richtung Comano Terme abzweigen, der später zu einem spaßigen Flowtrail durch den Wald wird. Kurz vor Comano Terme spuckt uns der Trail aus und wir rollen auf der Straße hinunter, fahren in den Kurpark und über die gedeckte Holzbrücke in den Ort, wo wir uns eine große Portion Gelato in der Eisdiele gönnen.

Fazit: Die westseitige Umfahrung des Brentamassivs auf der beschilderten „Dolomiti Brenta Bike“-Route bietet landschaftlich Hochgebirgsambiente, dank der vorzüglichen Beschilderung ohne die normalerweise damit verbundenen Anstrengungen und Orientierungsschwierigkeiten. Dennoch ist die Etappe lang und fordernd. Mit Kenntnis lokaler Biketrails lassen sich manche Abschnitte dieser Passage aufpeppen.

In der Sommersaison verkehrt regelmäßig ein „BiciBus“-Linienverkehr zwischen Dimaro und dem Val Rendena, der müde Biker bergwärts befördert. Einkehrmöglichkeiten gibt es nach dem Val di Sole in Madonna di Campiglio, in den Rifugi Vallesinella und Cascate di Mezzo, im Albergo Brenta im Val Algone.

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